E-Commerce

E-Commerce Marketing mit Google Ads und Meta Ads

Google nimmt aktive Produktsuche über Search und Shopping auf, Meta erschließt Zielgruppen mit Creatives. Für Shops setzen wir beide Kanäle einzeln oder kombiniert ein, wenn Gesamtbudget, Marge und Datenlage es tragen.

  • Creative-Tests als laufender Prozess
  • Marge, Warenkorb und Retouren im Blick
  • Attributionsgrundlage vorab festgelegt
  • Kein Retainer, keine Setup-Gebühr

Erst rechnen, dann skalieren

Bevor Budget hochgeht, brauchen wir drei Zahlen aus deinem Shop: Deckungsbeitrag pro Bestellung, durchschnittlicher Warenkorb und Retourenquote. Daraus ergibt sich, wie viel eine Bestellung kosten darf, ohne dass Wachstum Geld verbrennt.

  • Warenkorb: bestimmt, wie viel Spielraum pro Kauf überhaupt vorhanden ist.
  • Marge nach Wareneinsatz, Versand und Zahlungskosten: der eigentliche Maßstab.
  • Retourenquote: sie kann eine gut aussehende Kampagne im Nachhinein unrentabel machen.
  • Wiederkauf: wenn Kunden zurückkommen, darf die erste Bestellung teurer sein.

Diese Rechnung machen wir gemeinsam und ohne Schönfärberei. Wenn kein Spielraum vorhanden ist, sind weitere Anzeigen nicht das nächste Werkzeug, sondern die Kalkulation.

Google oder Meta für deinen Shop

Beide Kanäle können Shop-Umsatz liefern, sie setzen aber an unterschiedlichen Stellen an. Die Wahl hängt davon ab, ob deine Produkte aktiv gesucht werden oder ob du Nachfrage erst erzeugen musst.

Vergleich von Google Search, Shopping und Performance Max mit Meta Ads für Onlineshops
MerkmalGoogle Search, Shopping und Performance MaxMeta Ads
Passendes ZielSearch und Shopping nehmen konkrete Such- und Produktnachfrage auf; Performance Max kann zusätzlich weitere Google-Flächen erschließenZielgruppen erreichen, die das Produkt noch nicht kennen oder nicht suchen
VoraussetzungSearch: relevante Suchintention und passende Zielseite. Shopping und PMax bei Shops: gepflegter Produktfeed und verlässliche KaufdatenCreative-Material und laufende Creative-Tests, die das Produkt verständlich zeigen
Typische GrenzeSearch bleibt durch die Suchnachfrage begrenzt; bei PMax sind Produktzuordnung und Qualität der Kaufdaten besonders zu prüfenOhne Creative-Nachschub fallen die Ergebnisse nach einiger Zeit ab

Ein knappes Gesamtbudget teilen wir nicht pauschal auf beide Kanäle. Wir starten mit dem Kanal, der zu Produktdaten und Nachfrage passt. Kein Kanal verspricht Umsatz: Entscheidend bleibt, was nach Wareneinsatz und Werbekosten übrig bleibt.

Rechenbeispiel: wie viel darf eine Bestellung kosten

Ein stark vereinfachtes Rechenbeispiel, keine Prognose: 100 Euro Nettoerlös pro Bestellung, 40 Euro variable Kosten. In diesen 40 Euro müssen Wareneinsatz, Versand, Zahlungskosten und Retouren bereits enthalten sein, sonst sind sie zusätzlich abzuziehen. Dazu kommt unsere Provision von 12 Euro im ersten Staffelbereich.

  • Bleiben 48 Euro Spielraum für Media, bis der Deckungsbeitrag vor Fixkosten null ist.
  • Kostet eine Bestellung 30 Euro Media, bleiben 18 Euro vor Fixkosten pro Bestellung.
  • Fixkosten sind hier bewusst noch nicht abgezogen, die Rechnung zeigt nur den Spielraum.

Diese Rechnung machen wir mit deinen echten Zahlen, bevor Budget hochgeht. Ob dabei Google, Meta oder beide Kanäle sinnvoll sind, entscheidet sich an Produktdaten, Creative-Material und Marge.

Brand, Neukunden und Bestandskunden getrennt betrachten

Nicht jeder zugeordnete Umsatz ist gleich viel wert. Wer auf den eigenen Markennamen wirbt, fängt oft Nachfrage ab, die ohnehin gekommen wäre. Und Bestandskunden, die über eine Anzeige erneut kaufen, sind etwas anderes als echte Neukunden.

  • Brand und Non-Brand zusätzlich getrennt auswerten, damit ein Gesamt-ROAS die Unterschiede nicht verdeckt.
  • Neukunden und Bestandskunden getrennt betrachten, sonst sieht Wachstum größer aus als es ist.
  • Retouren gehen in die Bewertung ein, nicht erst in die Abrechnung.
  • Attributionsfenster vorab festlegen, statt je nach Ergebnis zu wechseln.

Wer was liefert

  • Du lieferst Produktmaterial, Zugriff auf Shop und Produktdatenfeed sowie die Informationen zu Marge und Retouren.
  • Wir liefern Kampagnen-Setup, Creative-Tests, laufende Optimierung und die einmalige Tracking-Einrichtung, falls sie fehlt.
  • Der Abgleich zwischen Bestellungen und Kampagnendaten läuft über die vorab vereinbarte Messgrundlage.

Details zu den Kanälen stehen auf den Seiten zu Google Ads Betreuung und Meta Ads, die Abrechnung auf der Seite zum Vergütungsmodell.

ROAS und Profit sind nicht dasselbe

ROAS ist eine praktische Steuerungsgröße im Konto, aber kein Erfolgsmaß für dein Unternehmen. Er kennt weder Wareneinsatz noch Retouren noch Fixkosten. Wir nutzen ihn zur Steuerung und bewerten das Ergebnis zusätzlich danach, was nach Kosten übrig bleibt.

  • Vorab festlegen, welche Quelle abgerechnet wird: bei Shops die Daten der betreuten Werbeplattform.
  • Attributionsfenster definieren, statt es je nach Ergebnis zu wechseln.
  • Abweichungen zwischen Plattform und Shop einordnen, nicht wegdiskutieren.
  • Zusätzlich beobachten, wie sich Gesamtumsatz und Werbeausgaben zueinander entwickeln.

Creatives sind der eigentliche Hebel

In Shop-Konten entscheidet meistens das Werbemittel, nicht die Einstellung. Deshalb arbeiten wir mit einer laufenden Testpipeline statt mit einem finalen Set.

  • Mehrere Botschaften pro Produkt, etwa Problem, Nutzen, Beweis und Angebot.
  • Formate variieren: statisch, Video, kurze Sequenzen, wo es zum Produkt passt.
  • Vorhandenes Material zuerst, weil echte Produktaufnahmen in der Regel besser tragen.
  • Nachschub planen, bevor Ergebnisse einbrechen, statt erst dann zu reagieren.

Technik und Plattform

Wir arbeiten in deinen Werbekonten und mit gängigen Shopsystemen, Shopify eingeschlossen. Entscheidend ist die Messgrundlage: Pixel und Conversions API eingebunden, Kaufereignisse mit Wert, Währung und Bestellkennung, dazu ein nutzbarer Produktdatenfeed für Katalog und dynamische Anzeigen. Fehlt etwas davon, richten wir es einmalig ein.

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Wann ein Shop zu unserem Modell passt

Entscheidend ist nicht der ROAS, sondern was nach Wareneinsatz, Retouren und Werbebudget übrig bleibt. Dafür braucht es einen Shop, der schon verkauft, eine tragfähige Marge, eigenes Werbebudget, Lieferfähigkeit bei mehr Bestellungen und auswertbare Shop-Daten. Garantien auf Umsatz oder Gewinn geben wir nie.

Angebot verkauft sich schon

Es gibt bereits zahlende Kunden oder erste echte Verkäufe. Ads verstärken Nachfrage, sie erzeugen kein noch unvalidiertes Angebot.

Tragfähige Marge

Nach Wareneinsatz, Retouren und Werbebudget bleibt genug übrig, damit Wachstum sich für dich rechnet.

Eigenes Werbebudget

Das Werbebudget zahlst du direkt an Google beziehungsweise Meta. Sinnvoll ist ein Gesamtbudget ab etwa 30 Euro pro Tag, besser 50 Euro. Es wird nicht beliebig auf mehrere Kanäle verteilt.

Kapazität für Wachstum

Mehr Anfragen oder Bestellungen müssen auch bearbeitet und geliefert werden können.

Nachvollziehbare Umsatzzuordnung

Shop-Daten oder CRM dürfen ausgewertet werden. Ohne gemeinsame Messgrundlage funktioniert eine ergebnisabhängige Vergütung nicht.

Häufige Fragen

Ab welchem Warenkorbwert ist Meta Ads für einen Shop sinnvoll?

Eine allgemeine Schwelle nennen wir nicht, weil Marge und Wiederkaufrate stärker wirken als der reine Warenkorbwert. Entscheidend ist, wie viel Deckungsbeitrag pro Bestellung übrig bleibt und ob Kunden wiederkommen. Das rechnen wir vorab gemeinsam durch.

Ist ein hoher ROAS automatisch gut?

Nein. ROAS setzt Umsatz zu Werbeausgaben in Beziehung und ignoriert Wareneinsatz, Versand, Zahlungskosten und Retouren. Zwei Shops mit identischem ROAS können unterschiedlich profitabel sein. Deshalb schauen wir immer zusätzlich auf den Beitrag nach Kosten.

Arbeitet ihr mit Shopify?

Ja, Shopify gehört zu den Shopsystemen, mit denen wir arbeiten, genauso wie andere gängige Systeme. Wichtig ist nur, dass Pixel und Conversions API eingebunden sind und Kaufereignisse mit Wert und Bestellkennung zuverlässig ankommen. Fehlt das, richten wir es einmalig ein.

Wie gehen Retouren in die Abrechnung ein?

Retouren sind Teil der Realität und werden bei der Bewertung der Kampagnen berücksichtigt. Wie genau Retouren in der Abrechnung behandelt werden, legen wir vor dem Start gemeinsam fest, damit später nicht darüber diskutiert wird.

Was tun, wenn Werbeanzeigen-Manager und Shop unterschiedliche Zahlen zeigen?

Das ist normal, weil beide Systeme unterschiedlich zuordnen. Wir definieren vorab, welche Quelle mit welchem Attributionsfenster als Grundlage gilt, und rechnen dann konsequent damit statt situativ die günstigere Zahl zu nehmen.

Shop-Referenzen: Meta Ads und Google Ads

  • Referenz · Meta Ads · E-Commerce

    Alpenspinner

    Gipfelkarten zum Pinnen, acht ausgewertete eigene Kaufkampagnen und ein über den gesamten Verlauf berechneter Purchase ROAS.

    • 3,71 Purchase ROAS
  • Umsetzungsreferenz · Google Ads

    BestElements

    Umsetzungsreferenz: produktspezifische Suche, getrennte Markensuche und Kaufmessung bei Bestellerstellung.

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